5. März 2021

Der Ökumenische Weltgebetstag der Frauen wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Im Jahr 2021 kam diese ehrenvolle Aufgabe den Frauen aus Vanuatu zu.

 

 

Auf festem Grund

Heuer versammelten sich – pandemiebedingt – nur Mitglieder unserer katholischen Gemeinde, der Zwingligemeinde und eine Lutheranerin in der Kirche Neufünfhaus, um mit den Gebeten der Frauen aus Vanuatu die zentrale Bibelstelle Mt. 7,24-27 zu bedenken: Nur ein Haus, das auf festem Grund gebaut ist, kann den Stürmen widerstehen.

Vanuatu

Von vielen Stürmen im buchstäblichen Sinn sind die flachen Inseln betroffen, die wir früher als „Neue Hebriden“ kannten. Im Jahr 1980 erlangte das Land seine Unabhängigkeit von Großbritannien und Frankreich und gab sich den Namen „Vanuatu“, was wörtlich bedeutet: „Land, das aufsteht“.

In diesem Inselstaat im Südpazifik mit 80 Inseln werden 110 Sprachen gesprochen. Die große Vielfalt an Ethnien und Sprachen im Land eint aber ihr christlicher Glaube. Mit viel Arbeitseinsatz und dem Vertrauen auf Gottes Hilfe sind die Menschen bestrebt, die wunderbare Natur ihres Landes zu schützen. Auch wenn einige der Inseln aufgrund des Klimawandels bald unter der Meeresoberfläche verschwinden werden. 

Hier finden Sie die offizielle Seite des Ökumenischen Weltgebetstags der Frauen.