(c) mdb_Stephanie_Gruenberger

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text der Lesungen finden Sie hier.)

Um den Feierablauf hier zu öffnen, drücken Sie auf weiterlesen. 

Einleitung und Eröffnung

Auch heute feiern und beten wir in unseren Wohnungen.
Einerseits ist heute der vierte Sonntag im Jahreskreis, andererseits der Gedenktag des Heiligen Don Bosco. Er war einer der ersten Streetworker und Pioniere der Reformpädagogik; schon als Student gründete er den „Klub der Fröhlichen“. Er sah die Not von Straßenkindern, gab ihnen wieder Würde, Perspektive und gleichzeitig Glauben, Gemeinschaft und Lebensfreude. So kann er gerade in diesen Wochen ein wichtiges Vorbild sein, und sein Ausspruch: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ kann uns eine wichtige Hilfe werden. Deshalb wollen wir für den heutigen Tag Lesungen und Gebete von seinem Gedenktag in unsere Feier einbauen.

Mit den unsichtbaren Fäden des Gebets, die auch Bon Dosco über Abgründe getragen haben,
sind wir verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die heute gemeinsam mit uns beten,
  • an diesem Tag vielleicht besonders mit Straßenkindern, aber auch anderen jungen Menschen, die Orientierung suchen, die Lebensfreude brauchen oder an ihrer Würde zweifeln,
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit,
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind, in Erinnerung an die letzten Worte Don Boscos: „Sagt meinen Jungen, dass ich sie alle im Himmel erwarte.“

So beginnen wir Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Anfangslied
Wir können uns mit einem Lied innerlich ganz Gott zuwenden, damit wir für Ihn offen werden, und uns durch Ihn stärken und wandeln lassen.
Herr, du bist mein Leben“ (GL 456)
(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Besinnung
Heute können uns die drei Teile des berühmten Ausspruches von Don Bosco bei der Besinnung helfen:

  • Fröhlich sein:
    Was hat mich diese Woche gefreut? Wo war ich vielleicht sogar voller Freude und Leben?
    Wo ist mir die Fröhlichkeit vergangen? Was hat mich traurig oder wütend gemacht?
  • Gutes tun:
    Wo ist es mir gelungen, für jemand da zu sein? Wo konnte ich jemand eine Freude machen oder helfen? Was tut mir leid? Wo war ich unachtsam oder lieblos?
  • Und die Spatzen pfeifen lassen:
    Wo konnte ich das Schöne um mich sehen? Wo konnte ich dazu beitragen, dass andere zu (mehr) Lebensfreude finden? Wo habe ich anderen den Tag ein wenig vermiest?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet:
Gott, du Quell der Freude,du hast den heiligen Johannes Bosco berufen, der Jugend ein Vater und Lehrer zu sein.
Gib auch uns die Liebe, die ihn erfüllt hat,
damit wir fähig werden,Menschen für dich zu gewinnen und dir allein zu dienen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper. (Phil 4, 4-9)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 18, 1-5)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht hilft Ihnen auch eine dieser Gedanken und Fragen:

  • Die erste Lesung beginnt mit der Ermunterung: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ – welche kleinen Freuden sehe ich auch an zähen oder komplizierten Tagen?
  • Wo und wie gelingt es mir, den Alltag mit meinem Dank und meinen Bitten so Gott anzuvertrauen, dass der „Friede Gottes, der unser Verstehen übersteigt“ sich in meinem Herzen und meinen Gedanken ausbreitet und ich merke, dass ich mit Jesus verbunden bin?
  • Don Bosco hat sein Leben „zur Rettung der Jugend“ eingesetzt. Wozu fühle ich mich berufen? Für wen setze ich mich mit Energie und Leidenschaft ein?

Ein bisschen ausführlicher wird es im Predigtimpuls von Diakon Árpád Paksánszki

FÜRbittgebet
In unseren Fürbitten beten wir heute besonders für junge Menschen.
Vor allem für jene, die in ihrer Würde verletzt werden, die auf Straßen und in behelfsmäßigen Lagern leben,
die von Gewalt bedroht sind, oder die Orientierung und Lebensfreude verloren haben.
Aber auch für konkrete Menschen, die Ihnen so am Herzen liegen, wie Don Bosco „seine Jungen.“
Oder auch für Herzensanliegen in der weiten Welt, durch die Sie sich angesprochen fühlen. 

- Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen gut geht und Gott ihre Not wendet. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es seinen Jüngerinnen und Jüngern beigebracht hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Jesus ist verlässlich bei uns und schenkt uns den „Frieden Gottes, der alles Verstehen übersteigt,“
und der unsere Herzen und Gedanken mit Ihm und mit unseren Mitmenschen verbunden hält.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Don Bosco hat gesagt: „Wo die Liebe regiert, dort herrscht auch das Glück.“
Es erfülle uns mit Seiner Liebe, und lasse uns dadurch glücklich werden,
es begleite, stärke und segne uns, du Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Als SchlussliedLobe den Herrn meine Seele.“ können Sie auch in komplizierten Zeiten in Erinnerung halten, wie Gott mit uns ist.

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