(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund oder eine Laterne, eine Blume, die Bibel.
In der Nähe vielleicht noch ihr Christbaum oder die Krippe. Die Texte der Lesungen finden Sie hier.)

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Einleitung und Eröffnung
Auch heute feiern und beten wir in unseren Wohnungen.
Und mit den unsichtbaren Fäden des Gebets sind wir verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit den Menschen ringsum, mit denen wir Hoffnungen und Sorgen teilen.
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit, welche die Weihnachtszeit feiern
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind
    und schon „in seinem Licht“ sind.

Wir feiern heute besonders, dass mit Jesus für alle Menschen ein neues Licht aufgeht.
So beginnen wir in seinem Namen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Besinnung
Damit wir mit freiem – oder zumindest freierem – Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt: Was habe ich in den ersten Tagen des neuen Jahres erlebt und getan? Was hat mich dabei gefreut? Wofür bin ich dankbar, oder sogar stolz? Womit habe ich mich geplagt? Was hat mich traurig gestimmt oder Sorge bereitet? Was hat mich geärgert? Was tut mir leid? Wo war ich unachtsam oder lieblos?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Loblied/Gloria
Wenn Sie gern singen, können Sie zur Einstimmung ein Weihnachts-Loblied singen,  zum Beispiel das Gloria unserer SternsingerInnen.

Vielleicht wird auch Ihr Lob beflügelt durch den Dank für die vielen Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinden, die auch heuer an drei Nachmittagen den Weihnachtssegen gebracht und mit vollem Einsatz Geld für Kinder in Not gesammelt haben, z.B. für die Massai-Mädchen von Sr. Rose.

Tagesgebet:
Menschenfreundlicher und guter Gott, du bist uns nicht fern geblieben,
du hast durch deine Menschwerdung in Jesus Christus alle Welt mit deinem Licht erleuchtet.
Lass auch uns dieses Licht erfahren

und trotz aller Dunkelheit und Unsicherheit zu Zeuginnen und Zeugen für deine Gegenwart werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott.

Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 60,1-6)

Antwortgesang: Joy to the world

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 2,1-12)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen auch diese Gedanken:
Suche ich Jesus?
Die Sterndeuter aus dem Osten wurden vom Stern nach Betlehem geführt. Wer oder was sind für mich „die Navis“ und Lichter, die mich Jesus näher bringen?
Die Sterndeuter haben den neuen König zuerst im Palast erwartet, aber im Stall getroffen.
In welchen „Ställen“ begegnet mir Jesus heute?

Hören Sie auch auf den Predigtimpuls unseres Diakons Árpád Paksánszki

 

FÜRbittgebet
Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für andere, ja letztlich für die ganze Welt.
Vielleicht gibt es konkrete Menschen aus ihrem Umfeld, für die Sie heute bitten möchten.
Vielleicht beten auch Sie heute besonders für Menschen, die Gott suchen. Oder für Menschen „in Ställen“ heute. Vielleicht werden ihre Bitten dabei ganz konkret, mit Orten, Namen, Situationen.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Die „heiligen drei Könige“ haben wertvolle Geschenke gebracht. Auch der innere und äußere Friede ist ein Geschenk. Wir können und sollen dazu beitragen, aber letztlich wird er uns geschenkt:
von dem, der uns in Betlehem im Stall geschenkt wurde. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Als Abschluss Ihrer Feier können Sie zum Beispiel folgende Segensbitte von Manfred Wussow sprechen.

Gott, der die Sterne in seiner Hand hält:
Er behüte unser Leben.

Gott, der die Sterne leuchten lässt:
Er mache unser Leben hell.

Gott, der die Sterne zu seinen Boten macht:
Er schenke uns einen Weg.

So segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Schlusslied
Sie können am Schluss noch den Elan unserer SternsingerInnen mit in den Tag nehmen und mit dem SternsingerInnenlied "Gemeinsam unterwegs" oder einem Originalauftritt unserer SternsingerInnen aus 2019 vor einer Wohnungstür schließen.

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