(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz:
z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund oder eine Laterne, eine Blume, ein Ausdruck vom Mosaik aus Neufünfhaus – Christkönig. 
Sie können diesen Ablauf auch gern als Feierblatt ausdrucken. Die Texte der Lesungen und des Psalms finden Sie hier.)

Um den Feierablauf hier zu öffnen, drücken Sie auf weiterlesen

Einleitung und Eröffnung

Wir feiern und beten heute in unseren Wohnungen. Und vielleicht wird dadurch diesmal auf ganz andere Weise deutlich, dass wir verbunden sind:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit den Menschen ringsum, deren Freude und Hoffnung, Trauer, Sorge und Angst
    auch unsere Freude und Hoffnung, Trauer, Sorge und Angst ist
  • Mit den vielen-vielen Christinnen und Christen, die heute den letzten Sonntag im Kirchenjahr, den Christkönigssonntag feiern.
  • Mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind, und die dort Gott als ihren treuen Hirten erfahren dürfen
  • Vor allem sind wir verbunden mit Jesus, unserem König und unsere gemeinsamen Mitte.

So dürfen wir in seinem Namen beginnen

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Unsere christliche Überzeugung ist, dass Gott in jeder Lebenslage unser liebender Vater und unser guter Hirte ist. 
In jedem noch so dunklen Tal ist er an unserer Seite. Er kennt unsere Not und Schmerzen. Er kann uns wandeln. Er will uns Freude, Hoffnung und Stärke schenken. Darum ist es nur „würdig und recht“, ihn auch und gerade heute mit seinem Sohn, unserem König, auch an diesem Tag zu loben.

Loblied: Jesus dein Licht

Tagesgebet:

Du guter Hirt,
immer wieder bist du an unserer Seite in dunklen Tälern
und führst du uns zu saftigen Weiden.
Immer wieder hast Du für uns Worte,
die uns leben und aufleben lassen.
Lass uns dafür hellhörig sein, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.

Lesungen und Psalm

Lesung aus dem Buch Ezechiel (Ex 34, 11-12.15-17a)

Psalm 23

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 25, 31-40)
 

Predigtgedanke:

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen auch diese Gedanken:

Wo habe ich schon das Wirken Gottes, des guten Hirten an mir erfahren?
Wo habe ich es in meinem Umfeld erlebt?

Wo kann ich für mein Umfeld ein wenig Hirte/Hirtin werden?

Hören Sie gern auch auf die Predigtbotschaft unseres Pfarrers Martin.
Diesmal inspiriert durch das Patrozinium der Teilgemeinde Christkönig Neufünfhaus.
Aber mit wichtigen Ermutigungen und Ansporn auch unabhängig von diesem Hintergrund.

FÜRbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen.
Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will.
Oder Sie formulieren einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht.
Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß

Der Gott der Liebe ist in seinem Sohn in unserer Mitte. Wir sind um seinen Tisch versammelt und dürfen als seine Gemeinschaft Liebe und Frieden einander zusprechen.
Jesus Christus ist unser Friede und unsere Versöhnung. Sein Geist stiftet Frieden unter uns Menschen. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens

 

Abschließendes Video

Für die Gemeinde Neufünfhaus ist der heutige Tag noch einmal ein besonderer:
Es ist das Namenstagsfest unserer Gemeinde, an dem wir feiern, das jede und jeder ein unverzichtbarere lebendiger Stein in unserem Mosaik ist,
mit dem Jesus, unser König, in dieser Welt sichtbar wird.

Viele unserer Gruppen haben sich Gedanken gemacht, wie sie Hirtinnen und Hirten für andere sein können. Lassen sich Sie durch das Video: „Wie wir Hirtinnen und Hirten sind“ inspirieren.

Segen

Als Abschluss Ihrer Feier können Sie zum Beispiel folgende Segensbitte sprechen

Herr,
sei über uns und segne uns,
sei unter uns und trage uns,
sei neben uns und stärke uns,
sei vor uns und führe uns.

Sei du die Freude, die uns belebt,
die Ruhe, die uns erfüllt,
das Vertrauen, das uns stärkt,
die Liebe, die uns begeistert,
der Mut, der uns beflügelt.

Du, Gott - Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren