(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. violettes Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, die Bibel.)

Wenn Sie den Feierablauf öffnen möchten, drücken Sie aus weiterlesen.

Einleitung und Eröffnung
Auch heute feiern und beten manche Menschen unserer Gemeinden in ihren Wohnungen.
Auch an diesem zweiten Sonntag in der Fastenzeit sind wir mit unsichtbaren Fäden des Gebets verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun
  • mit jenen, die sich in der Kirche zur Heiligen Messe treffen
  • heute besonders mit jenen, die besondere Gnadenerlebnisse in den Alltag tragen
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind
    und dort vom Strahlen des ewigen Lichtes umfangen sind.

Beginnen wir die Feier des zweiten Fastensonntags
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lied zur Einstimmung
Lassen wir uns mit dem Lied Deine Liebe tröstet mich auf unsere heutige Feier und den heutigen Sonntag einstimmen.

(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Tagesgebet:
Gott, du hast uns geboten, auf deinen geliebten Sohn zu hören.
Nähre uns mit deinem Wort und reinige die Augen unseres Geistes,
damit wir fähig werden, deine Herrlichkeit zu erkennen,
und erfüllt von dem Licht, in dem du selber wohnst,
mit dir in den Alltag zu gehen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus

Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 22,1-2. 9A. 10-13. 15-18)

Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Markus (Mk 9, 2-10)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen dabei auch diese Fragen und Gedanken:

  • Wann habe ich in den letzten Monaten besondere Gnadenstunden oder Gnadenmomente gehabt, in denen sich der Himmel geöffnet hat und mir die Nähe Gottes deutlich wurde?
  • Ist mir dabei deutlicher geworden, warum mir Jesus das Licht Gottes nahe bringt?
  • Wo helfen mir diese „Gipfelerlebnisse“ im Alltag?
  • Was hilft mir zu einem Gott-Vertrauen, durch das ich bereit bin, auch Menschen, Dinge, Umstände loszulassen, die mir wirklich sehr lieb sind?
  • Wo durfte ich erleben, dass mir etwas, das ich losgelassen habe, neu geschenkt wurde?
    Oder dass Loslassen zum Segen wurde?

FÜRbittgebet
In den Fürbitten können wir heute vielleicht jene Menschen besonders vor Gott bringen,
die viel Alltag und wenig Gipfelerlebnisse haben; oder die sich mit dem Loslassen plagen.
Aber natürlich auch jedes unserer ganz persönlichen Anliegen.

 - Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Ob bei Gipfelerlebnissen oder im Alltag: Jesus schenkt uns immer wieder seinen Frieden.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen,
mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Ihre Feier können Sie heute zum Beispiel mit folgendem Segenswunsch schließen:
Unser Gott, der uns Leben verheißt, segne und behüte uns.
Er sei mit uns auf dem Weg und trage uns in seiner Liebe,
besonders dort, wo unsere Schritte schwer werden.
Er lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns zugeneigt,
denn seine Zuneigung gibt uns das Leben.
Er wende sein Angesicht uns zu und schenke uns Frieden.

Das gewähre uns Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Als Schlusslied können Sie „Anker in der Zeit“ anhören oder (mit)singen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren