Von Rembrandt - www.zeno.org : Home : Info : Pic, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5187227

(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. violettes Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, die Bibel.
Auf Anfrage können Sie gern aus der Pfarre gesegnete Asche mit nach Hause nehmen. (0660/5639181))

Um den Feierablauf hier zu öffnen, drücken Sie auf weiterlesen. 

Einleitung und Eröffnung

Auch heute feiern und beten manche Menschen unserer Gemeinden in ihren Wohnungen.
Heute beginnen wir die Fastenzeit, und sind mit unsichtbaren Fäden des Gebets verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun
  • mit jenen, die sich heute zum Gottesdienst und zur Aschenauflegung in der Kirche treffen
  • Besonders mit Notleidenden und Suchenden
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind
    und ihn dort schon bleibend gefunden haben

Beginnen wir die besondere Vorbereitungszeit auf Ostern
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Einstimmung
Heute kann uns das schlicht gesungene Lied „Bekehre uns“ auf diese Feier und die Fastenzeit einstimmen.

(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Tagesgebet:
Treuer Gott, im Vertrauen auf dich
beginnen wir die vierzig Tage der Vorbereitung, Umkehr und Buße.
Gib uns die Kraft zu christlicher Selbstdisziplin,
damit wir das Bösen meiden und mit Entschiedenheit das Gute tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Lesung aus dem Buch Joel (Joel 2, 12-18)

Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 6, 1-6.16-18)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen dabei auch diese Fragen und Gedanken:
Heute wird eine „Dreifachtherapie“ vorgestellt, die helfen soll,
in meinem Leben wieder mehr zwischen Wichtigem und Unwichtigem, zwischen Lebensförderndem und Lebenszerstörendem zu unterscheiden,
freier und offener zu werden und mich wieder neu auszurichten:
Die drei Bestandteile: fasten, beten, Gutes tun

  • Auf was möchte ich in dieser Fastenzeit verzichten und warum?
    Will ich schauen, ob ich etwas noch bestimme, oder ob es mich bestimmt?
    Was nimmt so viel Raum ein, dass ich es weglassen/ verringern möchte,
    um wieder Platz im Herzen und in Gedanken zu haben – auch für Jesus?
    Oder was schadet, obwohl es verlockend ist, und hier ist der Anlass, etwas zu ändern?

  • Wo möchte ich im Alltag eine regelmäßige Gebetsform verankern – ob lediglich beim Umdrehen des Schlüssels, vor der Schlafengehen, oder gemeinsam mit jemandem?
    Welche Gebetsform soll es zur Zeit sein? (frei, Atemübung, Litanei, Kreuzweg, Dankbarkeit ...)

  • In welchem Lebensbereich, mit wem in meinem Umfeld möchte ich heuer mehr Gutes tun?

  • Was kann ich dazu beitragen, dass es heuer ein Fasten wird, „das Gott gefällt“ (vgl. Jes 58)

Aschennritus
Wenn Sie ein Schälchen mit Asche oder Erde haben, nehmen Sie es in die Hand und beten Sie:

Guter Gott, du schenkst allen, die sich dir zuwenden, dein Erbarmen.
Höre heute auf unser Gebet
und segne alle, die heute mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit beginnen.
Hilf uns, dass wir die vierzig Tage der Buße in rechter Gesinnung begehen,
damit wir mit geläutertem und erneuerten Herzen das Osterfest feiern können.
Darum bitten wir dich durch Christus unseren Herrn.

Nun legen Sie sich das Aschenkreuz auf oder machen einfach ein Kreuz auf die Stirn.

FÜRbittgebet
Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für andere, ja letztlich für die ganze Welt.
Vielleicht gibt es konkrete Menschen, für die Sie in dieser Fastenzeit bitten möchten.
Oder auch Herzensanliegen in der weiten Welt, durch die Sie sich angesprochen fühlen.
Für wen möchten wir heute besonders um Offenheit, Reinigung und Neuausrichtung bitten.

 - Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht.
Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, …. 

Friedensgruß
Jesus betont heute mehrmals sein Vertrauen auf „deinen Vater, der auch das Verborgene kennt.“.
Aus diesem Vertrauen wächst tiefer Frieden. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Am heutigen Aschermittwoch können Sie mit einer Segensbitte (nach Herbert Jung) schließen:

Der Herr segne uns,
der uns gebildet hat aus dem Staub der Erde
und der uns seinen Atem gegeben hat.
Er lasse uns seine Stimme hören,
wenn wir einen Weg gehen, der uns entfernt von der Quelle des Lebens.
Er öffne uns die Augen für die Vergänglichkeit der Welt  – und für das Geschenk jeden Tages
und wenn unser Leib den Weg alles Irdischen beendet,
schenke er uns in seinem Haus den Platz des Unvergänglichen.
Er lindere in uns die Angst vor jenem Tag und schenke uns die Kraft des Vertrauens.
Dies gewähre uns Gott, der das Leben will und nicht den Tod,
der Vater und sein Sohn und der Lebensspender-Geist. Amen.

Als Schlusslied können Sie „Herr du bist mein Leben“ (GL 456) anhören oder (mit)singen.

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