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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, Kerze, ein Kreuz, eine Blume, die Bibel. Den Text der Lesungen finden Sie hier.)

Um den Feierablauf hier zu öffnen, drücken Sie auf weiterlesen. 

Einleitung und Eröffnung
Auch heute feiern und beten wir in unseren Wohnungen.
Und mit den unsichtbaren Fäden des Gebets sind wir verbunden:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit den Menschen ringsum, mit denen wir Hoffnungen und Sorgen teilen.
  • mit den vielen-vielen Christinnen und Christen weltweit,
  • und mit allen, die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind
    und ihn dort schon bleibend gefunden haben.

Wir dürfen so da sein, wie wir sind; ob sich in dir gerade Leere oder Freude breit macht; ob du förmlich magisch angezogen warst, jetzt mit Jesus da zu sein, oder ob du (oder jemand anderer in der Familie) dir ein wenig einen Ruck gegeben hat, damit du dir diese Zeit nimmst: Gott liebt dich und klopft an dein Herz an, damit er jetzt eintreten kann. In seinem Namen können wir beginnen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Besinnung
Damit wir mit freierem, offenerem und erhobenerem Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was habe ich in der letzten Woche erlebt und getan? Was hat mich dabei gefreut?
Für welche kleinen und größeren Dinge bin ich dankbar, oder sogar stolz? Womit habe ich mich geplagt? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet? Was hat mich geärgert?
Was ist mir auf die Nerven gegangen? Was tut mir leid? Wo war ich unachtsam oder lieblos?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von unserer Lebendigkeit trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Loblied
Weil Gott diese Woche bei uns war; ob in großen oder kleinen Sorgen oder in großen oder kleinen Freuden, und weil er uns auch in dieser Stunde besonders anspricht,
loben wir Ihn: „Gloria“ (GL 168)
(Sie können natürlich auch ein anderes Lied singen.
Wenn Sie sich dafür ein Gotteslob ausborgen möchten, melden Sie sich gern in der Pfarrkanzlei.)

Tagesgebet:
Gott, unser Vater,
wir gehören ganz dir und schöpfen unsere Hoffnung daraus, dass du uns liebst und umarmst.
Bleibe uns nahe in jeder Not und Gefahr und schütze uns.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Heute haben wir alle drei Sonntagslesungen in den Ablauf gegeben, weil jede eine wichtige Perspektive einbringt.

Lesung aus dem Buch Ijob (Ijob 7, 1–4.6–7)

und/ oder

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 9, 16–19.22–23)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Markus (Mk 1, 29–39)

Predigtgedanke:
Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen zurzeit? Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Heute zu jeder der drei Lesungen nur einen kurzen Gedanken; vielleicht kann Sie einer davon durch die Woche begleiten:

  • Wann habe ich mich in letzter Zeit so resigniert gefühlt, wie Ijob? Ist es mir da gelungen, mich mit meinem Ausgelaugt-Sein an Gott zu wenden?
    Hat sich etwas geändert/ würde sich etwas ändern?
  • Wo gelingt es mir aus Liebe zur frohen Botschaft von der Liebe Gottes auf Menschen mit ihrer Eigenart oder ihrer momentanen Situation einzugehen (Allen alles ist wohl etwas viel ;-))?
  • Eine so schöne Bewegung, die Jesus macht: „er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.“
    – wo möchte ich ihn einladen, zu mir zu kommen, mich an der Hand zu nehmen und mich aufzurichten?

FÜRbittgebet
Über wen will ich jetzt mit Jesus reden, um Ihn zu bitten, zu diesen Menschen zu gehen, sie an der Hand zu nehmen und aufzurichten?

 - Freies Gebet und Stille

Vater Unser
Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Jüngerinnen und Jüngern auch getan hat: Vater unser im Himmel, ….

Friedensgruß
Jesus hat die frohe Botschaft von der Nähe, der Liebe und dem Wirken Gottes für uns. Bei Ihm finden wir auch den Frieden, den „die Welt“ nicht geben kann.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es gedanklich allen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Segen
Als Abschluss Ihrer Feier können Sie angelehnt an die Meditation des aktuellen Messmodells der Jungschar Wien folgende Segensbitte sprechen:

Hände schaffen Verbindung, geben Kraft, lassen Vertrauen, schenken Trost.
Hände schaffen Verbindung, halten, arbeiten, schlagen.
Hände schaffen Verbindung, ziehen mit, beherbergen Liebe, erheben sich zum Gebet.

Herr, gib uns die Kraft,
dass wir unsere Hände behutsam und liebevoll gebrauchen,
dass wir kräftig anpacken, wo jemand Hilfe braucht,
dass wir den Mut haben, gegen Ungerechtigkeiten einzuschreiten,
dass wir aufmerksam sind für das, was um uns herum geschieht,
dass wir nicht neidisch sind auf die Leistung und Vorzüge anderer.

Dazu segne uns Du, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Als Schlusslied können Sie „Meine Zeit“ anhören oder (mit)singen

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