12. September 2021

Am vergangenen Sonntag war es so weit: Nach 1 1/2 Jahren Pause fand wieder ein eigener Kinderwortgottesdienst statt. Conny und Petra (die nach ihrer Karenzzeit wieder als Pastoralassistentin arbeitet) hatten die Vorbereitung übernommen. Inhalt des Kinderwortgottesdienstes war das Leben der Heiligen Mutter Teresa.

Am 10. September hatte sich zum 75. Mal der besondere Ruf zu einem Leben in vollkommener Armut und für die Ärmsten der Armen gejährt, den sie von Gott bei einer Zugfahrt erhalten hatte. Nach diesem Ruf verließ Mutter Teresa ihren Orden und gründete die Missionarinnen der Nächstenliebe.

Im Kinderwortgottesdienst wurde ihr Leben mit der Sonntags-Lesung aus dem Jakobusbrief in Verbindung gebracht, wo es heißt: „Meine Schwestern und Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung sind und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat."

Gemeinsam mit den Kindern wurde versucht, den Lesungstext und das Leben von Mutter Teresa mit dem eigenen Alltag in Verbindung zu bringen: Wo können wir uns für andere einsetzen? Habe auch ich schon einmal in meinem Herzen den „Ruf“ zu einer guten Tat vernommen? Die Kinder erzählten vom Jause-Kaufen für Bettler, vom Unterstützen von MitschülerInnen in der Schule und vom Trösten der Geschwister. Zum Abschluss wurde das Lied „Liebt einander, helft einander“ miteinander gesungen.

Schön, dass beim Vaterunser in der Messe unten von den Kindern und ihren Eltern wieder ein Kreis um den Altar gebildet wurde.

Noch eine Premiere nach langer Pause gab es: nach dem Gottesdienst, den Markus Muth mit uns gefeiert hat, konnten wir (mit 3G-Nachweis) ins Pfarrcafé einladen.

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